Merkels Erfolgsformel
„50 Prozent Qualität, 30 Prozent Training – und da waren die Jungs sehr fleißig – sowie 20 Prozent Glück, das man einfach braucht“ – so lautet für Trainer Andree Merkel das Erfolgsformel. Für seine Mannschaft ist der scheidende Trainer verständlicherweise voll des Lobes. „Das Team hat eine überragende Runde gespielt. Den Lohn für den Erfolg haben wir uns hart erarbeitet“, denkt Merkel vor allem an die erste Zeit seines Engagements in Lörzenbach zurück. Da hatte er die sich im Abstiegskampf der Kreisliga A befindende Mannschaft zu Ostern 2014 übernommen, den Fall in die B-Klasse konnte jedoch auch er nicht verhindern. „Das war zwar bitter, aber wenn wir es geschafft hätten, wären wir ein Jahr später wohl dran gewesen, weil die Mannschaft nicht stark genug besetzt war.“
So lief dann auch die erste Saison in der Kreisliga B nur durchwachsen, sodass am Ende ein Platz im vorderen Tabellenmittelfeld heraussprang. Durch das Aufrücken junger Talente wie Niko Kilian oder Ingo Dörsam wurde der Kader in der Saison 2015/16 verstärkt und so waren die Lörzenbacher in der Vorrunde vorne dabei, machten mit einem 4:3-Sieg beim Favoriten VfB Lampertheim auf sich aufmerksam. Doch kurz vor der Winterpause ging der blutjungen Elf etwas die Puste aus und als sich in der zweiten Saisonhälfte dann auch noch Verletzungspech einstellte, rutschte die Mannschaft ab.
Doch die Lörzenbacher mit ihrem Trainerteam mit Merkel, Co- und Torwarttrainer Norbert Schultheiß und Zweitmannschaftscoach Armin Schwarz gingen ihren Weg mit jungen Talenten aus der eigenen Jugend konsequent weiter. Aus der A-Jugend, die in der Gruppenliga gespielt hatte, kamen viel versprechende Akteure wie Sebastian Brabandt, Alexander Ripper oder Philipp Trares dazu und sorgten für eine größere Tiefe im Kader. Und schließlich gelang dem SVL mit Pascal Eisele ein Glücksgriff, der sich als der Knipser herausstellte und viele wichtige Tore erzielte.
Dennoch verlief der Saisonstart nicht ganz den Erwartungen entsprechend. So gab es zwei Unentschieden gegen Weiher und Schönmattenwag nach den beiden Auftakterfolgen, doch dann arbeitete sich die Mannschaft mit acht Siegen in Serie bis an die Tabellenspitze vor. Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den SSV Reichenbach musste der SVL auf Eisele und Niko Kilian verzichten und so Lehrgeld beim 0:4 gegen die Lautertaler bezahlen. Zwei Wochen darauf ging auch die zweite Spitzenpartie in Unter-Abtsteinach unglücklich mit 1:2 verloren – was seitdem die letzte Niederlage sein sollte.
Stark aus der Winterpause
Die Mannschaft zog aus den beiden Niederlagen die richtigen Schlüsse und kam gestärkt aus der Winterpause. Zudem profitierte der SVL davon, dass die Reichenbacher die Begegnung in Lörzenbach mit 0:3 gewertet bekamen, weil sie einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatten. Die Angriffsmaschinerie kam ins Laufen und es wurden mehrere Kantersiegs wie das 12:0 beim TSV Weiher oder das 16:0 gegen den TV Lampertheim gefeiert.
Zum Schlüsselspiel wurde dann die Auseinandersetzung in Reichenbach, in der die Lörzenbacher eine beeindruckende Leistung zeigten und verdient mit 6:2 gewannen. Und da der SSV dann in Unter-Abtseinach gewann, konnte der SVL in Zotzenbach sein Meisterstück machen.
In der Kreisliga A ist der Klassenerhalt nun das vorrangige Ziel für die Lörzenbacher. Dafür wird der Kader erweitert. Aus der A-Jugend rücken neben weiteren jungen Spielern Denis Dörsam, der gerade in den entscheidenden Begegnungen der letzten Wochen mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte, und Nils Lenhardt auf – ganz der Philosophie des Vereins entsprechend, mit jungen Eigengewächsen eine schlagkräftige Truppe aufzubauen. Mit Jens Schuster vom FSV Zotzenbach steht auch ein Neuzugang fest, der die Defensive verstärken soll.
Mit Marcel Hanstein wird zudem ein junger Trainer die Nachfolge von Andree Merkel übernehmen, der die Mannschaft mit Unterstützung von Schultheiß und Schwarz weiter entwickeln soll. Merkel wünscht ihm eine gute Hand: „Ihm steht eine gute, entwicklungsfähige Mannschaft mit viel Trainingsfleiß zur Verfügung, die in der Kreisliga A eine gute Rolle spielen kann.“ Bericht v. 23.05.2017/St.Jünger/WNOZ

 

SVLAktuell

 

SVL Aktuell

svl aktuell

 

Vorbereitungsplan Sommer 2017 

vorbereitung

Anfahrt

Suchen